Wenn jemand ein Haus bauen möchte oder eine Immobilie, wie beispielsweise eine Eigentumswohnung, erwerben möchte, benötigt er zur Finanzierung meist einen Kredit der Bank. Der wichtigste Punkt bei der Planung der Baufinanzierung der eigenen vier Wände ist die Klärung über die Höhe der Baufinanzierung. Günstige Monatsraten sind für den Hausbau schließlich sehr wichtig, damit die Belastung im Alltag nicht zu groß ist und die Kosten im Rahmen bleiben.

Daher gilt: je mehr Eigenkapital der Häuslebauer einbringen kann, desto geringer sind die Zinssätze des Kredits. Wer also lediglich 40% des Kaufpreises finanzieren will, erhält von der Bank einen besseren Zinssatz, als jemand, der ganze 90% des Hausbaus finanzieren muss. Somit verringert sich natürlich die Rate des Kredits, die sich aus Zinsen und der Tilgung des geliehenen Betrags zusammensetzt. In diesem Zusammenhang sollte immer bedacht werden, dass die Kosten für einen Hausbau in der Regel immer höher ausfallen, als eigentlich gedacht oder geplant war. Zu den reinen Bau-und Grundstückskosten kommen noch zahlreiche Posten beim Hausbau hinzu, an die man vorher vielleicht gar nicht so denkt. Diese sind zum Beispiel die Grunderwerbssteuer, Kosten für die Baugenehmigung, Erschließungskosten und die Bezahlung des Architekts. Um eine Nachfinanzierung zu vermeiden, sollten Hausbauer daher immer für eine finanzielle Reserve. Eine gute Vermögensberatung ist in diesem Fall unerlässlich.

Bei dieser Beratung sollten einige weitere Eckdaten genau besprochen werden. Dabei ist es wichtig, sich bei der Vermögensberatung über die unterschiedlichen Baufinanzierungsarten zu informieren und diese gründlich miteinander zu vergleichen. Dazu können die Häuslebauer eventuelle Förderungen in den Finanzierungsplan integrieren. So lassen sich zum Beispiel erneuerbare Energien wie eine Solaranlage zum Hausbau mit finanzieren und bringen langfristig gesehen eine große Ersparnis bei den Energiekosten.